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Corinne Lang – Leitung Restaurant Yucatan

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Corinne hat das Ruder im Yucatan ab November 2018 übernommen und steuert das Schiff seither durch die stürmische Wintersaison.

Die Thurgauer Weltenbummlerin wollte ursprünglich Lehrerin werden und startete ihre berufliche Karriere am Lehrerseminar in Kreuzlingen. Durch Praktika in England und Frankreich hat sie ihre Leidenschaft für andere Länder entdeckt und gemerkt, dass das Lehrerdasein nicht das Ende ihrer persönlichen Reise sein kann.

Ihre Familie und Freunde arbeiten in der Landwirtschaft oder Gastronomie. So kam eins zum anderen, Corinne suchte sich Jobs in der Gastronomie und konnte unter anderem eine deutsche Steakhouse Kette in der Schweiz etablieren. Bemerkenswert dabei ist sicherlich, dass sie selbst Vegetarierin ist. Das erwähnt Corinne bei unserem Gespräch sehr charmant und überzeugt mich im nächsten Satz ein blutiges Steak zu essen. Haben wir es hier mit einer gespaltenen Persönlichkeit zu tun?

Nein. Corinne sieht das sehr differenziert. Beispielsweise geht sie auch nicht gerne aus, fühlt sich aber in Bars und Beizen unglaublich wohl. Sie liebt die Atmosphäre in einem gut gefüllten Lokal, wo Gäste sich wohl fühlen und gesellig sind. Konsequenterweise hat sie sich einen Platz „hinter der Bar“ gesucht. Kann von dort das wuselige Treiben bestens verfolgen und vor allem steuern. Den besten Tag erlebt Corinne, wenn die Bude rockt und ihr Team funktioniert. Wenn das Zahnrad „rasselt“. Dann hat sie ihr Team gut ausgebildet, alles gut organisiert und hat zufriedene Gäste. Kaputt aber happy bei einem Feierabendbier zu sitzen sei das Schönste, sagt sie mit einem riesen Grinsen im Gesicht.

Ihr theoretisches Know-how hat sich Corinne bei der Ausbildung an der Hotel- und Touristikfachschule in Chur angeeignet. Praxis hat sie vor allem im Kurhaus Lenzerheide gesammelt. Während vier Jahren war sie dort als Rezeptionistin, Servicemitarbeiterin, im Event-Management und als Restaurant- und Bar-Managerin tätig. Im Anschluss der Schritt über den grossen Teich, nach USA. Auch hier hat sie in der Gastronomie und verwandten Branchen gearbeitet, Wein gehandelt oder Schweizer Produkte verkauft. Irgendwann in mitten Schweizer Schoggi, Rivella und Gipfeli wurde ihr Heimweh nach den Bergen zu gross „and so she`s back“!

Wir sind froh darüber und freuen uns, dass Corinne den manchmal „kopflosen Hühnerhaufen“ – wie sie es nennt- im Yuci leitet. Sie gibt immer noch gerne Dinge weiter- zeigt mit viel Empathie wie es geht. Arbeitet an ihrer Geduld, wenn Sachen zum fünften Mal in die Hose gehen und versucht konsequent fair durchzugreifen. Die Verantwortung, die sie für sich, ihr Team und den Betrieb trägt ist ihr sehr bewusst. Daher mein Tipp an alle gastronomieinteressierten Quereinsteiger: bei Corinne kannst du was lernen und falls du ihre Leidenschaft für Kulinarik teilst würde ich mich sofort bei ihr bewerben!

Hast du noch Fragen? Stell sie Corinne einfach direkt bei einem Drink an der Bar oder schreib sie via Kommentar an mich…

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